Skiausfahrt Posaunenchor 02.02. - 04.02.02

Es waren einmal sieben waghalsige Bläser aus den Reihen des Dietlinger Posaunenchores, die machten sich auf zu nachtschlafender Zeit gen Österreich. Die mutigen Recken rief man mit Namen Edde, Buggi, Cätterle, Veith, Mats, HÖ und VÖ. Ihre Wagen waren beladen mit allerhand Leckerem für zwei bzw. drei Hüttentage und seltsamem Gerät für Spaß im Schnee.

Als die Sonne ihre ersten warmen Strahlen über den Horizont schickte und die weißen Gipfel zum Glitzern brachte, hatten sie ihr Ziel erreicht. Schruns, ein malerischer Ort im Schatten der großen Zimba.

Schwer bepackt, glitten sie in schaukelnden Kästchen dem glitzernden Weiß entgegen, um sich dann in eleganten Schwüngen den Hang hinabzustürzen. Unversehrt erreichten alle die herrlich gelegene Berghütte, ihre Bleibe und Bettstätte für die nächsten Tage.

 

   
    „Zünftiges Begrüßungsritual vor malerischer Kulisse“

 


   „Gemütliches Frühstück in lustiger Runde“

 

Doch die Ruhe währte nicht lange, lockte doch der Berg mit seiner weißen Pracht. Abenteuerlustig stapften die sieben Unerschrockenen der Sonne entgegen. Bilderbuchwetter und traumhafte Pisten ließen ihre Herzen höher schlagen und sie gönnten sich lange keine Pause.

Doch dann geschah Unheimliches. Veith wurde fernab seiner Kameraden von einem Schneemonster attackiert und entkam ihm nur knapp mit einem blauen Auge. Rätselnd kehrten die Sieben in ihre Hütte zurück.


    „Herrenrunde am Abend“

 

Bewacht von tausend funkelnden Sternen schliefen die müden Helden ein. Unbemerkt und leise rieselte in der Nacht neuer Schnee vom Himmel. Frau Holle bescherte ihnen 30cm Neuschnee bis zum Morgengrauen. Vorwitzige Sonnenstrahlen lockten die Sieben aus den Federn. Nach einem zünftigen Frühstück stapften sechs mutige Recken den Berg hinan im Gänsemarsch durch das weiße Pulver. Das Schneemonster hatte Veith doch schlimmer erwischt als vermutet, sodass er es vorzog, seine Kameraden von der Sonnenterasse aus zu beschützen.

 

 

„Sonnenterasse mit Blick auf die schwarze Piste“

Nach einem langen Tag mit rasanten Abfahrten und waghalsigen Sprüngen kehrten die mutigen sechs in die warme Hütte zurück. Veith empfing seine erschöpften Kameraden mit Feuerwasser und Cappu.

 

„Feuerwasser und Cappu auf der Veranda“

„Die glorreichen Sieben, nein Sechs. Veith hält diesen Moment im Bild fest!“

 

Mit den letzten Sonnenstrahlen verlassen vier Kameraden die Hütte und folgen dem Ruf der Pflicht ins heimatliche Dorf. Drei Glückliche sind auserwählt einen Tag länger in der weißen Pracht zu verweilen.

Bilder: Jürgen     Text: Verena

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