Skiausfahrt 2003 nach Ö

Am 24. Januar war es endlich wieder soweit. Morgens um kurz nach 5Uhr warteten zwei Autos bepackt mit Rucksäcken, Skiausrüstung und je drei schläfrig-erwartungsvoll drein blickenden Insassen auf den Startschuss zu einem Sport- und Gaudiwochenende in Ö. Ziel war, wie in den vergangenen Jahren, eine Hütte in Schruns im schönen Montafon.

Durch dichtes Schneetreiben auf den Autobahnen gelangten wir doch zügig und sicher bis zum Parkplatz der Bergbahn. Autos parken, Skistiefel schnüren, Rucksäcke aufschnallen, Skipässe kaufen und rauf auf den Berg.

Dichte Wolken und bescheidene Sichtverhältnisse erwarteten uns an der Bergstation. Und jetzt begann der Spaß erst richtig: Die erste Abfahrt bis zur Hütte und das mit Rucksäcken voller Backsteine oder was auch immer so schwer war darin! Irgendwie haben es alle geschafft und wir drängten uns bald mit heißem Kaffee um den zünftig gedeckten Frühstückstisch. Dann folgte Routine: Brikett aufs Feuer, Skioutfit an, Ski schultern und ein kurzer Aufstieg zum Lift.

„Wo sind wir hier eigentlich? Hans, hinter welcher Wolke ist denn deine geliebte Zimba? Sind hier überhaupt irgendwo Berge außer der auf dem wir sind?“ Bibi, der zum ersten Mal dabei war, bekam die Berge an diesem Tag nicht mehr zu sehen und musste sich mit der Panoramakarte im Touriheft zufrieden geben. Trotz der spärlichen Sichtverhältnisse war das Skifahren aber einfach spitze, lag doch ein traumhafter Schnee auf den Pisten. Auch der ein oder andere Sturz wurde von der weißen Pracht sanft aufgefangen.

Am Nachmittag war die Wolkensuppe immer dichter geworden, also nichts wie aufwärmen und stärken. Zur großen Enttäuschung aller gab's im Kapellrestaurant auch nur noch Suppe. Die Küche schloss früher, weil kaum noch Gäste auf dem Berg waren. Auch wir machten uns lieber auf zur letzten Abfahrt und saßen noch ein wenig auf unserer Veranda (eigentlich mit Panoramablick!) bei einem Kaffee gemütlich beisammen. Mit Geleitschutz der Pistenkontrolle trafen dann auch unsere beiden Nachzügler ein.

Rexe, Veith, Buggi, Bibi, Edde, Mats, H.Ö und ich (VÖ), Full house, mit acht Personen war die Hütte nun voll belegt. Mehr passen nicht um den Esstisch in der Küche und sämtliche Schlafplätze waren vergeben. Acht Personen waren auch das Maximum bei der Morgentoilette, wobei nachdrücklich zu betonen ist, dass dies nicht an uns Frauen lag. Es gibt doch tatsächlich einen, der immer länger im Bad war als ich! J

 

 

„Alles aufstehen, die Sonne scheint und die Piste ruft!“ Dieser Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen macht einfach gute Laune.

 

 

 

 

 

 

 

Dichte Nebelsuppe, blauer Himmel und Sonne pur oder Schneetreiben – der Blick aus dem Fenster überraschte uns jeden Morgen wieder neu. Aber täglich lockte uns der spitzen Schnee auf die tollen Pisten.

 

Rexe und Veith blieben dabei zur Vertiefung von Rexe’s Snowboard-künsten an den leichten Hängen, wir anderen waren als zweite Gruppe auf allen Pisten zu finden.

Zum Mittagessen trafen wir uns aber immer im Kapellrestaurant. 

 Im Hintergrund zu sehen: „PETER“

 

 

 

 

 

Schni-Po und ein Bier 14,80€, wird Peter das jemals unter 10 min aus seinem Tasten-Pieps-Ding herauskitzeln können? Wir dachten für einen Moment sogar an Versteckte Kamera. Peter tippte wie ein Weltmeister, ließ sich durch nichts und niemand aus der Ruhe bringen und hat es letztlich doch geschafft, alle richtig abzukassieren. Peter, nur weiter so, wir glauben fest an dich! Ach übrigens Bibi, du schuldest mir immer noch den Schnaps aus Peters Entschuldigungsrunde!!!

 

Müde kehrten wir mit den letzten Sonnenstrahlen zur Hütte zurück.

 

 

Ein Gläschen Sekt an der hauseigenen Schneebar, Aprés-Ski nach unserem Geschmack, gell Rexe!

 

 

 

 

Weitere Impressionen aus dem Hüttenleben:

Bibi und Buggi beim Küchendienst. Selbst bei lästigen Pflichten ging es lustig zu!

 

 Gespräche bei Tisch. Edwin erklärt gestenreich den Paralellschwung!

 

 

 

 

 

Mutprobe: Barfuss in den Schnee?!
Ein Schnäpschen hat uns wieder
aufgewärmt!

 

 

 

 Hinterm Ofen ist es doch am schönsten!

 

 

 

 

 

 Frühstück, die wichtigste Mahlzeit am Tag!

 

 

 

Jede Menge Spaß auf den Pisten, Gaudimaxe, gesellige Hüttenabende in gemütlicher Runde mit H.Ö’s edlen Elementen – so könnte man das Wochenende in aller Kürze beschreiben.

Der Großteil der Gruppe reiste bereits am Sonntag Abend ab. Hüttenwirt H.Ö, Mats und ich blieben einen Tag länger und genossen am Montag nocheinmal die rasanten Abfahrten auf den tollen Pisten. Ich bin euch doch hoffentlich nicht zu schnell gefahren, oder?! J  

Für nächstes Jahr gibt es schon viele Voranmeldungen. Kein Wunder, ist der Posaunenchor doch für gelungene Freizeiten bekannt.

Ich hoffe die Skiausfahrt findet noch viele Jahre statt und freue mich schon auf 2004.

Mit ganz lieben Grüßen

Eure VÖ

P.S. Die Fotos sind von Veith!

Abschlussfoto am Sonntag Abend.